Hiddensee-Bücher
NEU: Künstler auf Hiddensee

Es ist eine Auswahl von Künstlerbiographien zusammengestellt, für die Hiddensee im 20. Jahrhundert ein Anziehungspunkt gewesen ist.
Im Bildteil sind: 100 historische Photographien, 8 Graphiken und 24 Reproduktionen von Gemälden und Zeichnungen.
Preis: 19,80 €
ISBN: 978-3-00-030737-9
Zu bestellen bei:
Marion Magas - Rund ums Wort
Tel.: 0160 / 3 28 74 84 oder
mmagas@snafu.de
HIDDENSEE -
versteckte Insel im verschwundenen Land
DDR-Zeitzeugnisse von Inselfreunden und Lebenskünstlern
Neue und erweiterte Auflage

304 Seiten, 3 Reproduktionen von Ölbildern, 168 photografische und 3 grafische Abbildungen.
21 Autoren haben 39 kleine und größere Hiddenseegeschichten aus den Jahren 1950 bis 1990 aufgeschrieben, zwei Lyriker haben einige Gedichte geliefert.
Preis: 24,95
ISBN 3-00-018132-6
Ende April ist es soweit. Die veränderte und erweiterte Ausgabe des Hiddenseebuches HIDDENSEE - VERSTECKTE INSEL IM VERSCHWUNDENEN LAND ist produziert. Auch dieses Buch ist ein Zeitdokument.
Der Unterschied zur Erstauflage »: Bis auf wenige Grafiken ist das Bildmaterial vollständig ausgetauscht und erweitert worden. Momente des 1. Mai 1976 und des Katastrophenwinters 1978/1979 werden als Bildgeschichten gezeigt. Sechs neue Geschichten sind zu lesen.
HIDDENSEE -
Inselgeschichten aus einer anderen Zeit
DDR-Zeitzeugnisse von Inselfreunden und Lebenskünstlern II

288 Seiten, 4 Reproduktionen von Ölbildern, 102 photografische
und 9 graphische Abbildungen.
29 Autoren haben 37 kleine und größere Hiddenseegeschichten aus den Jahren 1940 bis 1991 aufgeschrieben, drei
Lyriker haben einige Gedichte geliefert.
Preis: 19,80 €
ISBN 978-3-00-023780-5
Auch dieses Buch ist ein Zeitdokument.
Zu bestellen bei:
Marion Magas - Rund ums Wort
Tel.: 0160 / 3 28 74 84
oder 03 83 00 / 431
mmagas@snafu.de
"Hiddensee - Inselgeschichten aus einer anderen Zeit" erzählt Geschichten aus einem Land, das es so nicht mehr gibt.
Ähnliches ist auch in "Hiddensee - Versteckte Insel im verschwundenen Land" zu lesen, dem Vorgänger des Buches, das Sie gerade in den Händen halten. Während dort die siebziger und achtziger Jahre ins Zentrum gerückt sind, ist hier nun der Bogen ein wenig weiter gespannt.
Die Erlebnisberichte beginnen in den vierziger Jahren. Es gibt bisher Unbekanntes aus den Fünfzigern und Sechzigern zu lesen und auch die Siebziger und Achtziger sind wieder mit Geschichten vertreten. Viele von ihnen lassen schmunzeln, weil Absurdes liebevoll berichtet wird. Könnten Sie sich vorstellen, eine Diplomprüfung am Strand abzulegen, vor der Sandburg eines Professors? Oder mußten Sie schon mal auf der Flucht vor der im Sperrgebiet eingesetzten Amtsperson aus Ihrem Urlaubsquartier in die Büsche flüchten? Können Sie sich den 1. Mai auf Hiddensee aus der Vogelperspektive vorstellen? Die einzige Straße der Insel unter strahlend blauem Himmel mit Menschen, vereinzelt oder gruppenweise Richtung "Heiderose" marschierend - und am Bessinstrand Einwohner und Gäste, ihre nackten Brüste mit Nelken geschmückt? Auf beiden Seiten ein schöner Feier-Tag. Aber ebenso wird auch die Zäsur, die der Mauerbau 1961 darstellte, und die auch auf Hiddensee ihre Spuren hinterließ, immer wieder spürbar. Von da an nämlich wurde die DDR für die in ihr lebenden Menschen zwangsläufig zum Lebensmittelpunkt - im ganzen Land entstand eine Art Inselbewußtsein. Dadurch etablierte sich die Grundstruktur einer Identität. Es kam zu einer Aufwertung von Heimatgeschichte.
Schon im Kind sollte die Liebe zur Heimat und zur Natur geweckt werden. Der im Heimatkundeunterricht vermittelte Heimatbegriff förderte ein Stückchen Erdverbundenheit zutage, mit dem der Einzelne sich aufs engste verwoben fühlen sollte. Heimat mußte jedoch nicht mit dem Geburtsort identisch sein, viele definierten mit diesem Begriff eher ihren sozialen Lebensbereich.
Bei einem Teil der Bewohner der 'Insel-Heimat' DDR entwickelte sich ein Gefühl des Zurechtkommens, bei anderen eines der Zerrissenheit. Das Gegebene wurde in Frage gestellt, nach einer anderen Wirklichkeit wurde gesucht. Manch einer fand sie in der Privatsphäre, manch einer im Dagegenhalten, manch einer, indem er sich eine Nische suchte und manch einer eben auf Hiddensee.
Mit den hier zusammengetragenen Begebenheiten soll anhand persönlicher Erlebnisse eine DDR gezeigt werden, die mit ihrem Verschwinden eine Menge Diskussionen ausgelöst hat. Geblieben sind Geschichten, die der Vergangenheit angehören. Geschichten, die sich auch auf Hiddensee zugetragen haben.
Die unverwechselbaren, ganz persönlichen Lebensmomente sollen neugierig machen, im heiteren Erzählstil Schwächen bloßstellen, Identität zurückholen oder sich einer neuen Realität stellen.
Wie sich die MALWEIBER
die Ostseeküste eroberten

80 Seiten, 107 Abbildungen (historische Photos, Aquarelle,
Grafiken)
Preis: 14,95 €
In dem Buch werden 17 Frauen, bekannt als die sogenannten Malweiber portraitiert. Es werden Wege nach Ahrenshoop und nach Hiddensee aufgezeigt und vergessene Schicksale wieder ins Bewußtsein gerufen. Es gibt vom 1. Mai bis 31. Oktober im Hiddenseer Heimatmuseum eine Ausstellung zu den "Hiddenseer Impressionistinnen", begleitend zur Ausstellung ist eine Karte erschienen.
Montags bis Donnerstag wird durchs Museum geführt. Außerdem wird jeden Dienstag und jeden Donnerstag durch die Hiddenseer Landschaft geführt, auf denen die Wege zu den Bildern der Künstlerinnen erschlossen werden.
HIDDENSEE -
versteckte Insel im verschwundenen Land
DDR-Zeitzeugnisse von Inselfreunden und Lebenskünstlern

215 Seiten mit 70 Photos und 3 Abbildungen
36 Texte und 5 Gedichte von 18 Autoren
Preis: 14,80 Euro
ISBN 3-00-018132-6
Zur Zeit vergriffen!
Eine veränderte und erweiterte Auflage » ist in Vorbereitung.
"HIDDENSEE - versteckte insel im verschwundenen Land" ist eine Liebeserklärung an eine einzigartige Landschaft.
Diese winzige Ostsee-Insel, mit dem Gesicht zum Meer und dem Rücken zum Bodden, diese kleine Schwester Rügens, hat zu Zeiten der DDR ein ganz besonderes Image entwickelt.
Hiddensee, das waren nicht enden wollende Sommer mit langen Tagen und kurzen Nächten. Das waren unerlaubte Feuer am Strand mit Leuten, die sich jedes Jahr hier trafen, um sich
frei zu fühlen. Hiddensee, das waren schreibende Kellner, denen beim Servieren der nächste Vierzeiler über das Tablett huschte. Künstler, Maler, Prominente, die alle gleich nackt am Strand nach Muscheln suchten, nach Bernstein, nach der verlorenen Zeit oder dem verlorenen
Glauben bei einem sehnsüchtigen Blick zur anderen Uferseite - nach Moen, dem anderen Leben, der anderen Welt.
Hier lebte die Absurdität der kleinen DDR, ohne sich um die große deformierte Politik zu kümmern. Hier konnte es geschehen, daß jemand nicht mehr auf die Insel kam, weil er im Westen war, auf jener anderen Seite. Hier konnte es geschehen, daß man sich am Morgen Uwe Johnson vorlas und am Abend bei Knoblauch und Wein über Gorbatschow stritt. Hiddensee war Intellektuellenreservoir und Künstlerkolonie in einem - gern romantisiert und besungen.
Einen Hauch von damals, als man noch nach Hiddensee kam, um auszubrechen, will dieses Buch bewahren. In Erinnerungen einiger der damaligen Protagonisten, in Portraits und in Texten, die die Insel bedichten, kann man das Lebensgefühl wiederfinden, aber auch die Bedeutung der Insel für Künstler und Intellektuelle in der DDR nachempfinden. Und natürlich ist dieses Buch eine Hommage an die Hiddenseer, an diejenigen, die auch in den harten Wintern bei ständigem Wind auf der Insel bleiben und durch deren ganz besonderen Humor und deren ganz eigene Wesensart die Insel das ist, was sie ist.
